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Vladimir Anochin, Violine Das Ensemble wurde 1996 in Hamburg gegründet. Das Scardanelli Quartett, das sind vier junge Leute, die sich in Deutschland weit hinter der Grenze ihrer Heimatländer getroffen haben. Alle vier stammen aus Musikerfamilien, sind seit frühester Kindheit mit ihren Instrumenten vertraut und haben vor der Übersiedlung nach Deutschland bereits die umfassende Ausbildung an den musikalischen Eliteinstituten ihrer Heimatländer durchlaufen. Jeder einzelne von ihnen verfügt nicht nur über langjährige solistische, sondern auch über kammermusikalische Bühnen- und Konzerterfahrung auf internationalen Podien.
Die Mitglieder des Scardanelli Quartetts erfuhren ihre kammermusikalische Ausbildung u.a. bei dem Tanejew Quartett, dem Guarneri Quartett und dem Beethoven Quartett (F. Drushinin). Das Quartett besuchte verschiedene Meisterkurse, u.a. bei Norbert Brainin (Amadeus Quartett, London), Walter Levin (LaSalle Quartett), Sigmund Nissel (Amadeus Quartett, London) und Franz Beyer (München). Das Quartett ist regelmäßiger Gast bei verschiedenen Konzertreihen und Festivals für zeitgenössische Musik. Das Scardanelli Quartett konnte daher bereits zahlreiche Uraufführungen - u.a. auch mit Werken, die für das Ensemble geschrieben worden sind - zum Bestandteil seiner Konzertprogramme machen. Von der Arbeit des Quartetts zeugen mehrere Rundfunkeinspielungen, u.a. beim Norddeutschen Rundfunk.
VLADIMIR ANOCHIN (www.anochin.de) Vladimir Anochin, geboren in der russischen Stadt Samara, begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenspiel. Als Achtjähriger debütierte er als Solist mit dem Symphonieorchester der Heimatstadt (W. A. Mozart, 5. Violinkonzert). Von den Stationen seiner Arbeit zeugen neben mehreren CD-Produktionen zahlreiche Rundfunkeinspielungen (u.a. Radio Classica St. Petersburg, Radio Jerusalem, NDR-Hamburg).
Mikhail Kibardin wurde in Taschkent (Usbekistan) geboren. Den ersten Violinunterricht erhielt er als Sechsjähriger. Im Jahre 1986 wurde er mit Hauptfach Violine in die Klasse von Prof. Mendelssohn an der Uspensky-Hochschule in Taschkent aufgenommen. Schon kurze Zeit später nahm der junge Geiger sehr erfolgreich an ersten Wettbewerben teil (z.B. 1988: 1. Preis des Wettbewerbs der Republik Usbekistan; 1989: 2. Preis des großen UdSSR-Wettbewerbs für junge Violinisten; 1991: 2. Preis des Internationalen Wettbewerbs für Streichinstrumente in Taschkent). Als Solist des Usbekischen Rundfunkkammerorchesters und des Moskauer Kammerorchesters ‚Akademie’ war Mikhail Kibardin schon von Anfang an im kammermusikalischen Bereich sehr aktiv. Er bereiste die ehemaligen Sowjetrepubliken und ganz Europa (u.a. Portugal, Frankreich, Spanien, Schweiz, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn) und konzertierte angefangen beim Duo bis hin zum Quartett in den verschiedensten kammermusikalischen Besetzungen. Daneben ist er auch regelmäßig als Solist zu hören gewesen (u.a. 1995 Solist des Beethoven-Violinkonzerts in Deutschland und Frankreich mit dem Etlingen-Sinfonie-Orchester, 2003 als Solist des Glasunow-Violinkonzerts mit den Hamburger Symphonikern.) 1995 führte ihn sein Weg nach Hamburg, wo er das Studium an der Hochschule für Musik und Theater fortsetzte, sein Diplom mit Auszeichnung ablegte und anschließend ein Aufbaustudium (Konzertexamen) absolvierte. Die Teilnahme an verschiedenen internationalen Meisterkursen (u.a. bei Ivry Gitlis, Yfrah Neamann, dem Beaux Art Trio und dem Guarneri Quartett) vervollkommnete seine Ausbildung.
Mikhail Kibardin ist Preisträger des Internationalen Wettbewerbs in Gernsbach, des Elise Meyer-Wettbewerbs Hamburg und Stipendiat der Oskar und Vera Ritter Stiftung in Hamburg.
Yuri Bondarev wurde 1982 in Leningrad (St. Petersburg), Russland geboren. Von 1988-1997 besuchte er die Klasse von Prof. Schallmanns an der Musikschule „Wassiljewski Ostrov“ in St. Petersburg. 1997-2001 studierte er unter Prof. Andreev am Musikcollege des St. Petersburger Konservatoriums. 2001-2006 Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bei Prof. S. Picard und Prof. M. Mücke. Studium bei Prof. Tatjana Masurenko an der Musikhochschule Leipzig.
Im Laufe seiner jungen Karriere nahm Yuri Bondarev an zahlreichen Festivals und Konzertreihen teil, besuchte mehrere Meisterkurse in Deutschland, Österreich, der Türkei und Slowenien. Als Solist und Konzertmeister des St. Petersburger Jugend Orchesters trat er in mehreren europäischen Ländern (u.a. in Deutschland, Russland, Finnland, Spanien, Frankreich, Schweden) auf . Darüber hinaus regelmäßige Mitwirkung bei der Kammerphilharmonie Amadé, European Youth Chamber Orchestra u.a., sowie zahlreiche Solo- und Kammermusikauftritte in Europa und Russland.
ALEXEY SCHESTIPEROV Alexey Shestiperov wurde in St-Petersburg geboren. Mit sieben Jahren begann er Cello bei Prof. Galina Kononenko zu lernen. Mit neun Jahren spielte er sein erstes Konzert mit Orchester. Als Zehnjähriger nahm er erfolgreich am städtischen Wettbewerb für junge Cellisten teil, bei dem er bis in das Finale kam. Als Solist und Mitglied verschiedener Ensembles unternahm er mit elf Jahren Konzertreisen in die USA, Polen, Deutschland und Griechenland.Nachdem er im Jahr 1993 Meisterkurse bei Prof. Anatoly Nikitin (Fachgruppenleiter der Abteilung für Streichinstrumente) besuchte, wurde er zum Studium an der "Musikschule für begabte Kinder", welche dem St.-Petersburger Konservatorium angehört, eingeladen. Dort setzte er sein Studium bei Prof. Elena Dernova fort. Im Laufe der Jahre entstand eine Streichquartettformation, mit der er sieben Jahre zusammenarbeitete. Ergebnisse dieser Arbeit waren der 1.Preis beim Gartow-Wettbewerb (St.-Petersburg,1999), der 3.Preis beim Max Reger - Wettbewerb (Sondershausen 2002) und vier CD-Aufnahmen mit Werken russischer Komponisten. Gleichzeitig hatte er zahlreiche Engagements als Solist. Im Jahr 1998 erhielt er den 4.Preis beim Internationalen Wettbewerb in Dresden, im Jahr 2001 den 3.Preis beim Beethoven Wettbewerb in St.-Petersburg. Er nahm an Meisterkursen bei M.Rostropovitch (Sankt-Petersburg), Gert von Bülow (Rostock), Wolfgang Boettcher (Berlin) und Bruno Cockse (Frankreich) teil. Sein Repertoire umfasst u.a. Werke von Haydn, Saint-Saens,Tschaikowsky und Schostakowitsch, welche er mit verschiedenen Orchestern aufführte.
Seit der Zeit seines Studiums (1998-2003) am St.-Petersburger Konservatorium bei Prof. Anatoly Nikitin ist er Mitglied des St.-Petersburger Celloensembles. 2003 folgte eine Berufung als Assistent von Prof. Nikitin. |